Erfahrungen als Autor

Es ist nicht leicht, einen Verlag zu finden. Beim ersten Teil meiner Fantasy-Trilogie hatte ich das Glück über Kontakte, zu einer kleinen Druckerei in der Region zu gelangen, der großes Interesse hatte meine Geschichte zu verlegen.
Auf eigene Kosten hat die Druckerei meinen ersten Teil veröffentlicht. Wenige Monate später, musste die Druckerei Insolvenz anmelden. Der Verlag über den das Buch lief, gibt es so auch nicht mehr - zumindest werden dort keine Fantasy-Geschichten mehr verlegt.
Es gibt noch wenige Restbestände des ersten Teils als Printbuch. Wenn die Restbestände weg sind, tue ich es über BoD auch als Printbuch veröffentlichen.

Gefahren bei der Verlagssuche!

Bevor ich den zweiten Teil meiner Fantasy-Trilogie bei BoD veröffentlicht habe, suchte ich nach Verlagen.
Die meisten gaben mir eine Absage. Der Betreiber von Abenteuer-Literatur unterstütze mich bei der Verlagssuche. Leider blieb der Erfolg aus.
Lediglich ein Verlag meldete sich und dazu war es noch ein bekannter Druckkostenzuschussverlag (DKZV.
Der Verlag hat mir ein euphorisches Angebot unterbreitet, dass meine Fantasy-Geschichte der Bestseller wird und ich bloß etwas Geld zu investieren brauche (ab 1.000€ geht es erst los).
Natürlich hat der Verlag extra viel Honig um den Mund der Autoren gestrichen, dass sie ja ihr „großartiges Angebot“ annehmen. Ich bin zum Glück nicht auf die Kostenfalle reingefallen.
Im Internet konnte ich über den Verlag eine Menge negative Kritik und Warnungen lesen. Ab dann war für mich klar: Ich mache es über einen Dienstleister wie BoD.
Dort gibt es keine versteckten Kostenfallen und der Autor behält seine Rechte am Werk. Die Bücher werden auf Bestellung gedruckt, aber dafür halten sich die Kosten in Übersicht.

Natürlich versuche ich weiterhin, einen klassischen Verlag für meine zukünftigen Bücher zuerst zu finden, doch wenn es keinen gibt, dann eben wieder einen Dienstleister. Ein klassischer Verlag muss bei mir klar einer sein, der kein Geld für die Veröffentlichung des Werkes will. Ich habe eine erfahrene Autorin und Literaturagentin, die mir die Autorenverträge durchschauen kann (kostet zwar etwas Geld, aber dass muss es Wert sein). In den Autorenverträgen gibt es auch Klauseln, die es plötzlich in eine Kostenfalle verwandeln können. Nicht nur alleine beim Angebot der Verlage aufpassen, sondern genauso bei den Autorenverträgen. Die großen Publikumsverlage haben in der Regel keine solchen negativen Klauseln drin, jedoch sollte man wachsam bleiben.

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